Dienstag, 29. Mai 2018

Rezension "Kleine Feuer überall"

Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman 
"Kleine Feuer überall" von Celeste Ng. 

Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen.

Coverbild Kleine Feuer überall von Celeste Ng, ISBN-978-3-423-28156-0 
Verlag: DTV/ Seitenzahl: 384 / Erscheinungsjahr: April 2018 / Originalausgabe: "Little Fires Everywhere" (2017) / Übersetzung: Brigitte Jakobeit / ISBN: 978-3-423-28156-0 / Preis: 22,00€ (Hardcover)


Inhalt:

Es brennt! In jedem der Schlafzimmer hat jemand Feuer gelegt. Fassungslos steht Elena Richardson im Bademantel und den Tennisschuhen ihres Sohnes draußen auf dem Rasen und starrt in die Flammen. Ihr ganzes Leben lang hatte sie die Erfahrung gemacht, »dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer«. Deshalb passte sie so gut nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, Ohio, in dem der Außenanstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie das Alltagsleben seiner Bewohner. Ihr Mann ist Partner einer Anwaltskanzlei, sie selbst schreibt Kolumnen für die Lokalzeitung, die vier halbwüchsigen Kinder sind bis auf das jüngste, Isabel, wohlgeraten. Doch es brennt. Elenas scheinbar unanfechtbares Idyll – alles Asche und Rauch?


Meine Meinung:

Schon das Debüt der Autorin konnte mich überzeugen und ihr zweiter Roman hat mir sogar noch besser gefallen. 
Die Geschichte spielt in den 1990-er Jahren, was man nur nebenbei an manchen Stellen erfährt, und im Mittelpunkt steht die Familie Richardson. Die Geschichte beginnt mit dem Brand, der ja auch schon im Klappentext erwähnt wird. Die Handlung erzählt dann, wie es dazu gekommen ist. 
 Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen Mia und ihre Tochter Pearl, die eine Wohnung der Richardsons mieten und Pearl freundet sich schnell mit den Kindern der Vermieter an. 
Am Anfang muss man sich erst an den Schreibstil von Celeste Ng gewöhnen, da er schon etwas spezieller ist. Sobald man aber in der Geschichte drin ist, lässt sich das Buch sehr gut und flüssig lesen.  
Nach und nach entwickeln sich Situationen, wo man als Leser schnell Konfliktpotenzial erahnen kann. Denn Mias Vergangenheit scheint für Elena Richardson überaus interessant zu sein und es gibt noch einen Handlungsstrang, der für kontroverse Diskussionen sorgt.
Der Brand dient nur als Rahmenhandlung, denn das eigentliche Thema der Geschichte entfaltet sich erst im Laufe des Buches.  Am Ende der Geschichte hatte ich das Gefühl, dass die Autorin auch eigene Erfahrungen mit in das Buch hat einfließen lassen.

Fazit:

Dieses Buch war ein Lesehighlight für mich und die Autorin hat mich komplett überzeugen können. 
Das Buch ist so vielschichtig und großartig geschrieben, dass ich die letzten Kapitel verschlungen habe! Eine klare Leseempfehlung!

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