Samstag, 8. Juni 2019

Rezension "10 Stunden Tot"

Heute gibt es eine Rezension zu dem 
Thriller "10 Stunden Tot" von Stefan Ahnhem.

Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen.
Bei dem Buch handelt es sich um den vierten Band der "Fabian Risk - Reihe". 

Bildergebnis für 10 stunden tot 
 Verlag: Ullstein / Seitenzahl: 496 / Erscheinungsjahr: 2019 / Originalausgabe: "Motiv X" / Übersetzung: Katrin Frey / ISBN: 9783843720915 / Preis: 14,99€

Inhalt:

Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben?

Meine Meinung:

Da ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe, war der Einstieg in die Geschichte zunächst nicht ganz einfach. Der Autor greift zwar einige Dinge noch einmal auf, aber es setzt sich erst nach und nach ein Bild zusammen. Dennoch konnte mich das Buch von Anfang an packen, da es direkt spannend losgeht. 

Es gibt mehrere Handlungsstränge und wir springen oft zwischen den vielen Charakteren und Schauplätzen hin und her. Es gibt auch Kapitel aus der Sicht eines unbekannten Mörders, die ich besonders interessant fand. Durch die häufigen Wechsel ist die Geschichte sehr abwechlungsreich und hat eine hohe Dynamik. Manchmal waren die Sprünge aber auch etwas zu viel und man hätte schnell den Überblick verlieren können.

Der Schreibstil von Ahnhem ist sehr flüssig und man konnte das Buch sehr schnell lesen. Mit fast 500 Seiten ist es schon ein richtiger Brocken, aber ich konnte das Buch oft nicht aus der Hand legen. Man hat dem Buch angemerkt, dass der Autor auch Drehbuchautor ist und ich kann mir das Buch sehr gut als Film vorstellen. 

Ich hatte das Gefühl, dass der Kommissar Fabian Risk in diesem Buch nicht allzu sehr im Fokus gestanden hat. Da ich die Vorgänger aber nicht kenne, weiß ich nicht, ob dies in den anderen Büchern genau so ist. 
Als das Buch dann zu Ende ging und noch viele Dinge offen waren, hatte ich schon eine Ahnung und diese hat sich dann auch bestätigt. Leider lässt der Autor einen Großteil am Ende offen und man muss nun ein Jahr auf den fünften Band warten. Ich finde Cliffhanger grundsätzlich nicht schlecht, aber hier endet die Geschichte für mich doch zu offen. Das finde ich schade, denn ich glaube, dass es eine Masche ist um die Leute bei der Stange zu halten. Auch hatte ich das Gefühl, dass der Autor am Ende selber etwas überfordert war mit seinen vielen Handlungssträngen.

Fazit:

Trotz einiger Schwächen konnte mich das Buch überzeugen und ich möchte die vorherigen drei Bände noch lesen. Wer gerne skandinavische/schwedische Krimis und Thriller liest der sollte sich das Buch mal ansehen. Man kann es grundsätzlich auch ohne Vorwissen lesen.

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