Sonntag, 21. Juli 2019

Rezension "Die junge Frau und die Nacht"

Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman 
"Die junge Frau und die Nacht" von Guillaume Musso.

Das E-Book wurde mir vom Verlag über Netgalley zur Verfügung gestellt.

Die junge Frau und die Nacht 
Verlag: Pendo / Seitenzahl: 432 / Erscheinungsjahr: 2019 / Übersetzung: Eliane Hagedorn, Bettina Runge / ISBN: 978-3-86612-467-7 / Preis: 16,99€ (Paperback) / 12,99€ (E-Book)

Inhalt:

Nur auf Drängen seines besten Freundes Maxime kehrt der erfolgreiche Schriftsteller Thomas anlässlich einer Jubiläumsfeier ihrer alten Schule aus den USA in seine französische Heimatstadt Antibes zurück – an den Ort, an dem vor fünfundzwanzig Jahren Vinca, seine große Liebe, spurlos verschwand. Damals beging Thomas mit Maximes Hilfe aus Liebe und Verzweiflung ein grausames Verbrechen. Nun droht die Vergangenheit sie einzuholen, denn jemand ist hinter ihr Geheimnis gekommen und will nur eines: Rache. Um sich und ihre Familien zu schützen, müssen Thomas und Maxime herausfinden, warum Vinca damals das Internatsgelände verließ. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto größer wird die Gefahr …

Meine Meinung:

Ich habe vorher schon einige Bücher von Musso gelesen und habe ich mich daher sehr auf sein neues Buch gefreut. Das Buch wird als Roman deklariert, hat aber auch ein paar Krimi-Elemente und ist dadurch sehr vielschichtig. 

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen und hat mich diesmal vom Aufbau und von der Art der Geschichte sehr an die Bücher von Joel Dicker erinnert. Dicker gehört zu meinen Lieblingsautoren und ich habe mich gefreut, dass dieses Buch in eine ähnliche Richtung geht. 

Die Hauptfigur in diesem Buch ist Thomas und nach und nach erfährt man mehr über seine Vergangenheit. Zudem gibt es noch die mysteriöse Figur Vinca, um die sich einige Geheimnisse ranken. Trotzdem konnte ich zu Thomas keinen richtigen Zugang finden, was mich aber nicht wirklich gestört hat, denn die Handlung steht mehr im Vordergrund als die Charaktere.

Musso konnte mich direkt von Anfang an fesseln und ich mochte das Setting im Süden Frankreichs an der Küste in Antibes sehr gerne. Der Schreibstil von Guillaume Musso gefällt mir sehr gut und auch die Art, wie er seine Geschichte aufgebaut hat. Nach jedem Kapitel hat man das Bedürfnis sofort weiterzulesen. Das Buch ist von Anfang an spannend und man kann als Leser sehr gut spekulieren und eigene Überlegungen anstellen. Das Buch besticht außerdem mit vielen Wendungen. 


Zur Mitte hin hatte das Buch ein paar Längen, dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt. Die Auflösung hat mir gut gefallen und sie war auch unerwartet. Es ist nicht alles ganz realistisch, aber es ist ja auch ein fiktiver Roman, daher hat es mich nicht gestört.

Fazit:

Das neue Buch von Guillaume Musso hat genau meinen Geschmack getroffen und ich kann das Buch nur empfehlen. Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte, habe ich an der Geschichte nichts auszusetzen.

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