Montag, 6. Juli 2015

Rezension zu "Das erste Kind"

Heute gibt es eine Rezension zu dem Science-Fiction-Roman
"Das erste Kind" von Sven Wedekin.

Bei dem Buch (eBook) handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Der Verlag hat mich kontaktiert und so wurde ich auf das Buch aufmerksam. Außerdem kommt der Verlag aus meiner Stadt, was zusätzlich ein Anreiz war, mich mit dem Programm auseinanderzusetzen. Dabei ist mir dieses Buch sofort ins Auge gesprungen.

 

Kurzinformationen:

Verlag: Verlag in Farbe und Bunt (iFuB)
Seitenzahl: 272
Erscheinungsjahr: Mai 2015
ISBN: 978-3-941864-41-2 
Preis: 7,49€ (eBook)

Zum Inhalt:

 
Das Jahr 2078: Das Leben auf der Erde ist durch Rohstoffausbeutung und Umweltverschmutzung beinahe unmöglich geworden. Die Menschen haben deshalb damit begonnen, den Mars durch Terraforming in einen bewohnbaren Planeten zu verwandeln. Während eines Routineeinsatzes entdeckt Ingenieurin Elisabeth Newman in der Nähe des Vulkans Olympus Mons ein fremdes Artefakt, das offenbar vor langer Zeit von unbekannten Wesen auf dem Roten Planeten zurückgelassen wurde. Diese Entdeckung könnte die Rettung der Menschheit bedeuten - oder ihren Untergang.

Meine Meinung:

Momentan finde ich dieses Thema rund um den Mars sehr spannend und habe mich deshalb sehr auf das Buch gefreut. Die Geschichte spielt im Jahr 2078, aber im Epilog ist man noch weiter in der Zukunft. Dort ist der Mars schon bevölkert und die Menschen leben dort quasi wie auf der Erde.
Die Hauptgeschichte ist dann die Erzählung, wie es dazu gekommen ist, dass die Menschen so auf dem Mars leben können.
 
Direkt am Anfang ist mir der Schreibstil aufgefallen. Der Autor schreibt wahnsinnig flüssig und es hat richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Auch die Protagonistin Elisabeth gefällt mir sehr gut vom Charakter her. Mir gefällt besonders, dass der Autor eine weibliche Hauptprotagonistin gewählt hat. Sie lebt eher für sich und zurückgezogen. Am wichtigsten ist ihr die Arbeit. Auf der Erde hat sie nichts mehr gehalten, weshalb sie nun in der Kolonie auf dem Mars lebt und arbeitet.
Später lernen wir noch den jungen Arzt Dr. Morelli kennen, den Elisabeth am Anfang gar nicht leiden kann. Generell scheint sie am Anfang relativ unsympathisch und Morelli ist da ein guter Gegenspieler, der ihr auch mal kontra gibt.
 
Schon bald stellte sich heraus, dass sie Geschichte in eine Richtung ging, mit der ich nicht gerechnet habe. Der Titel verrät es eigentlich schon, aber ich möchte darauf nicht näher eingehen, da ich sonst schon zu viel verraten würde! Grundsätzlich hat mir diese Wendung aber gefallen.
 
Obwohl man im Klappentext schon erfährt, warum die Menschen den Mars besiedeln wollen, hätte ich mir da noch mehr Informationen gewünscht. Ich hätte gerne mehr über die Lebenssituation auf der Erde erfahren.
 
Das Buch hat zwar keine Längen, aber manchen Stellen waren meiner Meinung nach etwas zu ausführlich behandelt.
Das Ende und der große Showdown hingegen waren sehr spannend und rasant geschrieben.
 
Es gibt immer mal wieder Perspektivwechsel, was die Geschichte noch interessanter gestaltet und sie abwechslungsreicher macht.
 
Fazit:
 
Mir hat das Buch gut gefallen, besonders der Schreibstil und die Charaktere konnten mich überzeugen.
Allerdings habe ich noch keine wirklichen Vergleichsmöglichkeiten und mich konnte die Geschichte nicht zu hundert Prozent packen.
Trotzdem gefällt mir die Idee dahinter sehr gut und das Buch hat Lust auf mehr aus diesem Genre gemacht! Zum Glück habe ich schon Nachschub: "Der Marsianer" und "Red Rising".
 
 
 
Das Buch erscheint in Kürze auch als Printausgabe und als Audiobuch!
 
 

 
Hier könnt ihr noch auf der Verlagsseite weiterstöbern.


Kommentare:

  1. Hallo Christina,

    eine tolle Rezension, bei der du sehr gut eingefangen hast, was dir gefallen oder weniger gefallen hat.

    Sommerliche Grüße,
    Hibi

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  2. Hallöchen Christina,

    bin natürlich gleich zu dir geeilt. Das Buch hört sich ja sehr interessant an, aber ich glaube nicht das es etwas für mich ist. Hast du dir das restliche Verlagsprogramm angeschaut?
    Liebe Grüße

    Nadine ♥

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    1. Ja habe ich und mich interessiert noch sehr das Buch "Sherman's End". Das Cover ist zwar leicht gruselig, aber es ist ein Dystopie und die Beschreibung hat sich auch gut angehört. Im September wird es dazu wohl auch eine Blogtour geben :)

      LG

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