Donnerstag, 30. April 2015

Rezension "Shotgun Lovesongs"

Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler.
 
 
 
Kurzinformationen:
 
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 422
Erscheinungsjahr: März 2015
Originalausgabe: Shotgun Lovesongs (2013)
ISBN: 978-3-453-43782-1
  Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)
 
Inhalt:
 
Little Wing im Norden Wisconsins. Hank und Beth waren schon in der Schule ein Paar und haben ihren Heimatort nie verlassen. Sie kämpfen um ihre Farm und unterstützen ihren Freund Ronny, der nach einem schweren Unfall vom Rodeo-Star zum Alkoholiker wurde. Kip war als Rohstoffmakler in Chicago erfolgreich. Nach seiner Hochzeit will er in seiner alten Heimat neu beginnen, findet dort aber nur schwer Halt. Lee hat ein Album aufgenommen – »Shotgun Lovesongs« – und wurde damit zu einem international gefeierten Star. Auch ihn zieht es zurück nach Little Wing, zu seinem besten Freund Hank und dessen Frau Beth, mit der ihn mehr als eine Freundschaft verbindet. In einem unvorsichtigen Moment setzt er alles aufs Spiel.
 
Zum Cover:
 
Das Cover spricht mich total an! Die Farben und auch die große, einfache Schrift.
Auf dem Buchschnitt ist noch ein kleines Haus abgebildet und ich finde die ganze Aufmachung, spiegelt auch die Atmosphäre im Buch wieder.
Das Cover der englischen Ausgabe finde ich aber auch sehr gelungen.
 
Meine Meinung:
 
Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt (Henry "Hank", Beth, Ronny und Lee).
Zunächst erfährt man einiges über das aktuelle Leben der Protagonisten und lernt ihren Heimatort Little Wing kennen. Schon am Anfang hat mir die Atmosphäre richtig gut gefallen. Ein kleines verschlafenes Dorf in Amerika mit Farmhäusern, Weiden und Kühen.
Während der einzelnen Abschnitte erzählen die Personen immer wieder kleine Episoden aus ihrer Vergangenheit, mal aus ihrer Kindheit oder aus ihrer Jungend.
Man lernt die einzelnen Protagonisten sehr gut kennen und jeder hat seine ganz eigene Geschichte, die ihn irgendwie geprägt hat.
 
Der Autor beschreibt sehr viel und ich kann gut verstehen, dass das für den ein oder anderen eher langweilig ist. Grundsätzlich passiert nicht sehr viel in dem Buch, der Fokus liegt definitiv auf den Charakteren. Mir hat das aber trotzdem sehr gefallen.
 
Manche Passagen waren interessanter als andere und zwischendurch hat man als Leser doch kleine Geheimnisse erfahren. Der Autor hat es geschafft, dass man sich als Leser wie ein Beobachter fühlt, der von oben auf das Leben der Protagonisten herabschaut.
Nach einiger Zeit hatte man wirklich das Gefühl, die Personen zu kennen.
 
Ein großer Pluspunkt ist auf jeden Fall die Atmosphäre. Ich persönlich lese sehr gerne Bücher, die in Amerika spielen, weil ich das Land einfach faszinierend finde.
Der Autor hat eine Hommage an das Leben und die Freundschaft geschrieben, denn das sind die Hauptaspekte in dem Buch.
 
Fazit:
 
Wer gerne atmosphärische Romane liest, die nicht allzu viel Handlung haben, dafür aber eine wunderbare Message haben, der sollte sich das Buch auf jeden Fall ansehen.
Mir hat das Buch gut gefallen, aber es war auch kein Highlight für mich.
 

Hier könnt ihr noch auf der Verlagsseite mehr über das Buch erfahren.
Es gibt für das Buch auch eine eigene Homepage auf der es noch Zusatzmaterial wie Bilder und Musik gibt.
 
 
 


Kommentare:

  1. Hallo Christina,

    bei mir ist "Shotguns..." schon eine Weile her. Für mich war es ein Buch voller Freundschaft, die nicht immer einfach, aber realistisch ist, die auf die Probe gestellt wird und von viel Gefühl geprägt ist.

    Sehr schöne Rezi.

    Sonnige Wochenendgrüße,
    Hibi

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  2. Das beschreibt das Buch sehr gut :) Ich fand es auch sehr realistisch dargestellt.

    Liebe Grüße ;)

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